Internationaler Projekttag der
Solidarität in Konz am 26. April 2004





Ein knappes Jahr nach dem sehr erfolgreichen, hochsommerlichen Peace-Happening im pfälzischen Herxheim fand am 27.04.2004, diesmal leider nicht mehr zweitägig, in Konz bei Trier wieder ein Treffen der 8 rheinland-pfälzischen UNESCO-Projektschulen statt. Dank teilweise sehr frühmorgendlicher Abreise in den Heimatorten (die Betzdorfer Gruppe ist um 6.00 Uhr losgefahren) konnte die Veranstaltung bereits um kurz nach 9.00 Uhr mit dem bekannten Einsingen in einer Sporthalle der lokalen Realschule beginnen.

Dank tatkräftiger Unterstützung durch ein Sammelsurium an Musikern aus Dierdorf, Herxheim und Speyer konnten auch die untalentierteren Sängerinnen und Sänger (die allerdings eher eine Minderheit darstellten...) ihre Stimme auspacken. Nach Abschluss der Gesangsprobe wurden die Schülerinnen und Schüler mit Bussen vom Schulzentrum zum Konzer Marktplatz gefahren, wo auf einer Bühne zu Füßen der Rathaustreppen mehrere, durch die soeben eingeübten Lieder untermalten, Vorträge zum Thema "Wasser" - dem Motto dieses Peace-Happenings" - gehalten wurden.

So hatte jede beteiligte Schule ein großes Banner angefertigt welches mit Gedichten und kleinen Theateraufführungen dem Publikum vorgestellt wurde. Zudem hielt u.a. der Konzer Bürgermeister, der die Veranstaltung mit seinem großen Entgegenkommen erst möglich gemacht hatte, eine Rede über Wasserknappheit in den sog. "Dritte-Welt-Ländern" die nur durch die Erbauung von Zisternen wirksam bekämpft werden kann. Diese durchschnittlich 200 Euro teuren Wassersammler werden mit Hilfe von Spendengeldern, u.a. von den rheinland-pfälzischen UP-Schulen, finanziert.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch eine Darbietung der Gruppe aus Speyer die zuerst in Form eines kurzen Vortrags und anschließend durch einen Rap-Song verdeutlichte wie oft wir am Tag Wasser benutzen und wie wir es teilweise auch einfach nur verschwenden. Gegen 13 Uhr verließen die Schülerinnen und Schüler schließlich das Zentrum von Konz und hatten nach einem weiteren Bustransfer noch 2 Stunden lang die Möglichkeit Trier zu erkunden, bis sie um kurz nach 15 Uhr wieder die Heimreise antraten.



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