Am Montag, dem 26. April 2004, findet auf dem Rathaushausplatz in Konz der 5. Internationale Projekttag der rheinland-pfälzischen UNESCO-Projektschulen statt. Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Luxemburg, Lothringen und Polen werden erwartet, um gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen. &Der Projekttag soll dazu beitragen, Schlüssel-probleme der Menschheit zur Sprache zu bringen und auf die Bedrohung unserer Welt durch unvernünftiges Handeln der Menschen hinzuweisen“, sagt Anton Viktor Wyrobisch, Religionslehrer am Auguste-Viktoria-Gymnasium und Landes-koordinator der UNESCO-Projektschulen in Rheinland-Pfalz, ein Netzwerk von Schulen, dem das Auguste-Viktoria-Gymnasium seit 1996 als anerkannte UNESCO-Projektschule angehört. Schülerinnen und Schüler des Auguste-Viktoria-Gymnasiums Trier sind dabei, ein Manifest zu erarbeiten, das in der Kundgebung in Konz, die um 11:00 Uhr beginnt, verkündet werden soll. Wyrobisch: „Die Schulkoordinatorinnen und koordinatoren haben die Stadt Konz als Veranstaltungsort für den 5. Internationalen Projekttag der Solidarität gewählt, weil hier Saar und Mosel zusammenfließen und dies als Symbol verstanden werden kann, das Menschen zusammenbringt und verbindet. Für die Schülerinnen und Schüler der UNESCO-Projektschulen bildet die Kundgebung einewichtige Möglichkeit, 18 Jahre nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl die Aufmerksamkeit auf ein globales Umweltthema zu lenken. „Die Thematik steht auch weiterhin auf dem Lehrplan und zwar Fächer übergreifend“, führt Wyrobisch aus.
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